Über uns

Jahrhundertelang gehörte das Gasthaus in der Ortsmitte zu fast jedem Dorf. Hier trafen sich die Menschen nach der Arbeit, klönten, feierten oder hielten Versammlungen ab. Taufe, Hochzeit, Tannz in den Mai, Fastnacht, Erntedank, Trauergedenken – das ganze Jahr über gab es immer einen Anlass.

Heute gibt es nur noch wenige solcher Gasthäuser, die bewirtschaftet werden. Auch das Gasthaus in Linden schloss Ende 2015 seine Türen.

Rainer Unland und Andrea Unnasch hauchen dem Gasthof nun wieder Leben ein. Die Dorfbewohner sind erfreut – sie schätzen es sehr, einen Ort für Gemeinsamkeit, Begegnung und Austausch vor Ort zu haben. Deshalb bekam das Haus auch einen neuen Namen: Gemeinschafts- & Gästehaus LINDEN.

Die ehemaligen Gaststuben und der Saal können für Feierlichkeiten aller Art gemietet werden; zwei der Räume können für Tagungen und Seminare genutzt werden. Für Übernachtungen stehen mehrere Zimmer im Haus zur Verfügung.

Neu ist die kulturelle Ausrichtung des Hauses. Neben wechselnden Ausstellungen regionaler Künstler wird es themenbezogene Präsentationen über traditionelle Handwerkskünste und Lebensweisen geben. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Aufführung traditioneller Musik, angelehnt an die Musik, die beim alljährlichen Klangrauschtreffen im Museumsdorf Hösseringen gespielt wird – eine äußerst lebendige Mixtur aus überlieferten Werken in aktuellen Arrangements.

Der kulturelle Aspekt ist Rainer Unland und Andrea Unnasch eine Herzensangelegenheit und sie fassen das in einem Satz zusammen: „Tradition erLeben bedeutet für uns nicht einfach nur die Asche zu bewahren, sondern auch die Glut zu schüren – und das Feuer am Leben zu erhalten!“ In der Hoffnung, dem Gemeinschafts- & Gästehaus LINDEN eine facetten- und abwechslungsreiche Zukunft zu bescheren, Einwohner und Menschen von außerhalb zusammenzubringen und so das kleine Dorf mit seinem „alten Dorfgasthaus“ lebendig zu erhalten.